Entwicklung des Stiftungsvermögens

Alles begann 2007 mit dem großzügigen Spendenwunsch der Wuppertalerin Karola Leiser-Frohn, deren Zuwendung auf Initiative von Pfarrer Michael Grütering in eine Stiftung investiert wurde. Denn Stiftungen sichern nachhaltig Mittel für seelsorgerische Aufgaben, und der Stifterwille gilt ewiglich. Obwohl sich die Stiftung kirchlichen seelsorgerischen Zwecken widmet, errichtete Pfarrer Grütering die Stiftung bewusst auf Basis bürgerlichen Rechts: „Stiftungen sind auch ein Medium für Menschen, die der Institution Kirche kritisch gegenüber stehen. Hier haben sie die Möglichkeit, ihre persönlichen Anliegen unmittelbar vor Ort zu unterstützen."

Zu ihrem zehnjähigen Bestehen verfügte die Stiftung über mehr als 600.000 Euro. Aus den Zinserlösen des Stiftungskapitals und mit weiteren Zuwendungen erfüllt die Stiftung Seelsorge die Zweckvorgaben ihrer Stifter und gewährt finanzielle Unterstützung zahlreicher seelsorgerischer Projekte.

Grafisch stellt sich die Entwicklung des Stiftungsvermögens und der Einnahmen und Ausgaben wie folgt dar:

Stiftungskapital

Seit 2007 konnte das Stiftungsvermögen im Wesentlichen durch Zustiftungen und Erbe gemehrt werden.

stiftungsvermoegen

Einnahmen und Ausgaben

Über zahlreiche Aktivitäten und Spenden erzielt die Stiftung Seelsorge Einnahmen zur Erfüllung ihrer seelsorgerischen Hilfsaufgaben.

einnahmen ausgaben

Kommentar zum Jahresergebnis 2018

Kuratorium und Vorstand der Stiftung haben am 14. März zum Jahr 2018 Bilanz gezogen. So konnten an Zinserträgen und Spenden insgesamt 15.652,33 € eingenommen werden; an Hilfen wurden 16.991,83 € ausgegeben. Dabei wurden u.a. der "Runde Tisch der Religionen“ bei seinen Vortragsveranstaltungen unterstützt, und das Kolpinghaus in Barmen hat für seine Bewohner neue Gartenmöbel beschaffen können. Weiterhin hat die Nachbarschaftshilfe des SKF einer Flüchtlingsfamilie helfen können, und mit Hilfe der Stiftung konnte ein Schulpastorales Projekt mit dem Titel „Hasst Du sie noch alle?“ durchgeführt werden. Die Chorarbeit an St. Laurentius in Wuppertal hat eine Beihilfe für ihre Konzerte bekommen. Die Senioren aus der Gemeinde Herz Jesu haben einen Zuschuss zu ihrer Arbeit erhalten. Und wieder sind eine ganze Reihe von Kindern und Jugendlichen bei ihren Ferienreisen unterstützt worden.

Gemeinsam haben Vorstand und Kuratorium die vorliegenden Anträge auf Unterstützung besprochen. Bis jetzt wurden 7.000 € als Hilfen bedacht.

Dr. Volker TackeDie Mitglieder des Kuratoriums haben gesehen und wertgeschätzt, dass der Vorstand der Stiftung seine Arbeit gut geleistet hat. Allen Beteiligten gilt der Dank für die getane Arbeit. Bei dieser Sitzung verabschiedete Pfarrer Dr. Grütering Herrn Dr. Volker Tacke aus der Arbeit im Vorstand und hieß ihn als freien Berater willkommen.